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Band 2: Als Löwe fliegen konnte... |
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Zu jedem Tier wissenschaftliche Informationen
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Art: Serval (Felis serval) Nachttier und meistens Einzelgänger |
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Männchen |
Weibchen |
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Größe Gewicht Geburtsgewicht Entwöhnungsalter Geschlechtsreife Tragzeit Anzahl Junge Lebenserwartung |
60 11 250 6 24 --- --- 12 |
cm kg g Mte Mte
Jahre |
60 9 250 6 18 72 2 bis 12 |
cm kg g Mte Mte Tage 6 Jahre |
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Kennzeichen: Der Serval ist ein elegantes, wunderschönes Tier und gehört zur Familie der Katzen. Sein Fell ist goldgelb mit schwarzen Punkten und Strichen. Er hat lange Beine, einen langen Hals und groβe runde Ohren auf einem eher kleinen Kopf. Der Schwanz ist kurz und misst nur etwa die Hälfte der Körperlänge.
Vorkommen: Der Serval ist in seinem Aktionsradius durch die Ansprüche an seinen Lebensraum eingeschränkt. Er benötigt eine zuverlässige Wasserquelle und ist deshalb in Gebieten mit hohem Niederschlag häufig. Der Serval braucht auβerdem Stellen mit hohem Gras, Unterholz oder Schilf, wo er sich während des Tages ausruhen und verstecken kann.
Verhalten: Obwohl überwiegend ein Nachttier, kann man den Serval auch am frühen Morgen oder in der Abenddämmerung sehen. Er ist normalerweise ein Einzelgänger, doch während der Paarungszeit ziehen und jagen die Paare für kurze Zeit zu zweit. Die Jungen begleiten ihre Mutter während längerer Zeit. Wie die meisten kleinen Fleischfresser hat der Serval nur ein kleines Territorium von ungefähr 5 km2. Er durchstreift sein Revier auf festgelegten Routen oder Pfaden und markiert diese mit Kot. Im Gegensatz zu anderen Mitgliedern der Katzenfamilie jagt der Serval in sumpfigen Gebieten, wo das Wasser bis zu 8 cm tief sein kann.
Nahrung: Die Nahrung des Servals ist vielfältig. Weil er hauptsächlich kleine Nagetiere, also Mäuse frisst (bis zu 75% seiner Gesamtnahrung), ist er bei den Bauern beliebt. Aber er frisst auch Vögel, Reptilien, Insekten, Amphibien und Skorpione.
Fortpflanzung: Das Weibchen bekommt seine Jungen in der Mitte oder gegen Ende der Regenzeit, wenn die Deckung am besten ist. Meistens sind es zwei oder drei Junge, die in dichten, hohen Grasbüscheln oder dichtem Gestrüpp zur Welt kommen. Die Jungen haben einen weichen, wolligen, fast grauen Pelz. Wenn das Weibchen gestört wird, trägt es seine Jungen eins nach dem anderen in ein anderes sicheres Versteck. Die Jungen bleiben nach der Entwöhnung noch viele Monate bei der Mutter. |
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